Bundesturnliga-Finale am 19. Juni 2003 in St. Johann
in Tirol
Bereits die Teilnahme an der Zwischenrunde der Bundesturnliga in Strasswalchen war unsere Mannschaft mit Alwin Haupt, Ludwig Haupt, Julian Hötzl und Ralf Meyer ein Erlebnis. Einmal in einem anderen Bundesland gegen andere Mannschaften antreten zu dürfen.
Für die meisten von uns kam die Qualifizierung der Buben für das Finale eigentlich überraschend, da sie sich gegen viele gute Mannschaften aus Salzburg, Kärnten und der Steiermark bei der Zwischenrunde durchsetzten konnten.
Umso mehr waren die Jungs beim zweimal wöchentlichen Training mit viel Elan und Ehrgeiz dabei, um im Finale eine gute Figur zu machen. Durch die weite Anreise nach St. Johann/Tirol und Einturnbeginn um 8:00 Uhr, brachen wir – die 4 Jungs, Gabi und Andy - bereits am Vortag mit dem Sportbus der Stadt Graz Richtung Tirol auf.
Nach einer ausgezeichneten Pizza am Vorabend des Wettkampfes „schliefen“ wir so gut es ging in der Turnhalle des Gymansiums (der Lärmpegel war doch etwas erhöht). Der Schulwart bereitete ein ausgezeichnetes Frühstückbuffet zu, welches keine Wünsche offen ließ.
Gut gestärkt machten wir uns auf zum Wettkampf in die angrenzende Turnhalle. Beim Einturnen vermissten wir anfangs die Ringe, welche aber nur in einer anderen Halle aufgebaut waren. Mit uns in der gleichen Riege waren die Burschen aus Brixen in Südtirol.
Beim ersten Gerät, dem Seitpferd hatten wir gleich zweimal Pech. Erstens benötigten die Kampfrichter geschlagene 10 Minuten für das Durchlesen der zu turnenden und von ihnen zu bewertenden Übungen und zweitens verletzte sich Ralf leider während seiner ersten Übung am Handgelenk. Somit kam jede Wertung in das Ergebnis, da die Jungs nur mehr zu Dritt weiterturnen konnten und somit kein Streichresultat mehr hatten. Dennoch turnten die Burschen sehr brav den restlichen Wettkampf fertig. Winnie, Wicki, Julian und Ralf konnten sich an allen Geräten im Schwierigkeitsgrad der Übungen im Vergleich zur Vor- und Zwischenrunde steigern. Dies zeigten auch die höheren Bewertung der Übungen – die Gesamtpunktezahl der Mannschaft steigerte sich mit jedem Wettkampf von der Vorrunde bis hin zum Finale.
In der Pause zwischen unserem Wettkampfende und der Siegerehrung machten wir noch das Schwimmbad von St. Johann (vor allem sämtliche Wasserrutschen) unsicher.
Die Siegerehrung zeigte, dass unsere Konkurrenten auch sehr gut geturnt hatten und so mussten wir uns mit einen zehnten Platz von 11 Mannschaften zufrieden geben.
Etwas
müde aber sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen erreichten wir spät abends
Graz.
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vlnr.: Julian, Ludwig, Ralf, Alwin, Andi |